PRESSEMITTEILUNG: Wird Landesregierung Stopp des Ausbaus der B248 unterstützen?

(Foto: von links: MdL Detlev Schulz-Hendel, MdL Miriam Staudte, Lea Hoene von der Bürgerinitiative)

PRESSEMITTEILUNG
Wird Landesregierung Stopp des Ausbaus der B248 unterstützen?

Staudte erhält Antwort der Landesregierung

Der Kreistag hat in seiner Sitzung Ende Januar in Hitzacker, einen Beschluss gefasst, mit dem er das Land Niedersachsen auffordert, das Planfeststellungsverfahren für den 2+1-Ausbau der B248 zwischen Grabow und Lüchow einzustellen und keine weiteren Ausbaumaßnahmen in diesem Bereich  zu planen.  Die Kreis- und Landtagsabgeordnete Miriam Staudte hat dies zum Anlass genommen zusammen mit ihrem Kollegen, dem Verkehrspolitiker Detlev Schulz-Hendel, mit einer parlamentarischen Anfrage bei der Landesregierung nachzuhaken, wie diese sich zur Forderung des Landkreises verhalten will. Nun liegt die Antwort aus dem Landesverkehrsministeriums vor. Derzeit prüfe die Straßenbaubehörde in Lüneburg die im Rahmen der öffentlichen Anhörung eingereichten Stellungnahmen. Im Weiteren heißt es in der Antwort der Landesregierung: „Wie in der Vorbemerkung ausgeführt, trägt der Ausbau der B 248 zwischen Grabow und Lüchow – als ein Bestandteil eines Gesamtkonzeptes – zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Oberzentrums Lüneburg bei und erhöht die Verkehrssicherheit sowie Verkehrsqualität auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Lüchow und Lüneburg.“ Diese Antwort stellt die Grünen nicht zufrieden. „Aus der Antwort liest man heraus, dass man sich noch keine Zeit für eine neue politischen Bewertung genommen hat. Es klingt als ob einfach weiter verwaltungsmäßig abgearbeitet wird,“ bemängelt Staudte. Die Landespolitikerin hat die Antwort zum Anlass genommen nochmals das direkte Gespräch mit Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) zu suchen und das Anliegen des Kreistags nochmals zu erläutern. „Der ursprüngliche Zweck der Fahrtzeitverkürzung ist ja durch den dann notwendigen Kreisel, der zu einer Verzögerung führen würde, ad absurdum geführt worden. Durch das Beschleunigen und Abbremsen auf so kurzer Strecke kann man sicher auch nicht von einer erhöhten Verkehrssicherheit ausgehen.“ Die Grünen-Politikerin ist nach dem Gespräch mit dem Minister aber zuversichtlich, dass noch einmal Bewegung in die Sache kommen könnte. „Ich hatte den Eindruck, dass die Botschaft angekommen ist. Jetzt bin ich gespannt, ob es vor den Landtagswahlen zu einer neuen Rückmeldung an den Landkreis kommt.“ Das Land habe die Möglichkeit das Projekt zu beerdigen, denn der 2+1-Ausbau der Fahrspuren an dieser Stelle sei kein Projekt im Bundesverkehrswegeplan aus Berlin, im Gegensatz zu den Ortsumfahrungen um Lübbow und Grabow an der B248.

 

Unten stehend die Anfrage und die Antwort der Landesregierung, sowie ein Foto vom Ortstermin im Dezember in Lüsen

Anfrage und Antwort B248_ 18-10752

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