Aus für Gorleben kann ökologische Modellregion ermöglichen!

Die Grünen Abgeordneten Miriam Staudte (Landtag) und Julia Verlinden (Bundestag) begrüßen den Beschluss für die Schließung und Verfüllung des Bergwerks Gorleben, der auf der heutigen Pressekonferenz von Staatsekretär Flasbarth, Umweltminister Lies und dem Chef des Bundesamtes für Endlagerung, Wolfram König, zur Zukunft von Gorleben vorgestellt wurde.
Dazu sagt Miriam Staudte: “Das ist wirklich eine gute Nachricht für die Region. Es wäre allerdings begrüßenswert, wenn alle Beteiligten aufs Tempo drücken und das von Herrn Flasbarth und Herrn Lies erwähnte Hintertürchen nicht erst in 10 Jahren, also im Jahr der Standortbenennung 2031, ins Schloss fällen würde. Hier sollte von der BGE ein konkreter Zeitplan vorgelegt werden, um Optimierungsmöglichkeiten herauszuarbeiten.”
Auch Julia Verlinden begrüßt die klare Entscheidung für den Rückbau des Erkundungsbergwerkes und die Verfüllung der Anlage. Sie betont: “Der Dank gilt denjenigen, die jahrzehntelang für das Gorleben-Aus gekämpft haben. Wir freuen uns auch über die Äußerungen zur Unterstützung der Region. Hier sollten Bund und Land allerdings einen konkreten Finanzierungs- und Zeitrahmen vorlegen. Neben der Strukturförderung steht außerdem noch die Frage an, wie es mit den anderen Atomanlagen in Gorleben weitergeht. Die Zwischenlagerung muss so sicher wie möglich werden. Auch für die PKA brauchen wir endlich einen Abbau-Start.
Perspektivisch kommt es darauf an, die mit dem Gorleben-Protest gewachsene Bewegung für eine ambitionierte Energiewende und zur konsequenten Klimarettung zu nutzen, um die Region Lüchow-Dannenberg weiter als ökologische Modellregion auszubauen.”

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