Grüne entsetzt: Laudans Erklärung zu Radio ZuSa ist armselig und unseriös.

Die Kreistagsfraktion ist entsetzt über einen Brief des Geschäftsführers von Radio ZuSa, Wolfgang Laudan, an Landrat Jürgen Schulz, den dieser an alle Kreistagsabgeordneten zur Kenntnis geschickt hatte.

Darin hatte Laudan im Hinblick auf die Kreistagssitzung am 25.05.2020 mitgeteilt, dass auch die von der Gruppe grüneXsoli beantragten 10.000 Euro für einen Weiterbetrieb der Frequenz 89,7 Zernien nicht ausreichen werden. So soll vorgeblich der Sendebetrieb am 31.03.2021 eingestellt werden.

Andreas Kelm, Sprecher der grünen Kreistagsfraktion: „Das Verhalten von Herrn Laudan ist armselig und unseriös. Er hat sich im Vorwege immer bedeckt gehalten, wenn es um die Nennung eines Betrages und anderer Dinge ging, zu denen die Sendefrequenz erhalten werden könnte. Jetzt im Nachhinein diesen Betrag als nicht ausreichend zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück.“

Es erscheint vielmehr der Eindruck, dass der Landkreis Lüchow-Dannenberg von Anfang an von dem ZuSa-Geschäftsführer nicht gewollt war. Merkwürdigerweise wurde ja auch nur vom Landkreis Lüchow-Dannenberg eine Erhöhung der Zuschüsse und ein Förderungskonzept eingefordert. 

„Herr Laudan tut gut daran, sich noch einmal bei den Gremien bei ZuSa rückzuversichern, ob sein Schreiben an den Landkreis Lüchow-Dannenberg in der jetzigen Situation hilfreich war. Denn selbst der Förderverein war ja von dem Schreiben überrascht“, erklärt Markus Schöning, Vorsitzender des Regionalausschusses im Kreistag Lüchow-Dannenberg.

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