Grüner Umweltempfang im Archäologischen Zentrum

Staudte: Trockenschäden im Wald sind ein Warnsignal

Die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte aus Lüchow-Dannenberg hat ihre Kollegen Christian Meyer und Imke Byl auf eine Sommer-Reise durch den Nordosten Niedersachsens eingeladen. Zum Ausklang des ersten Reisetages veranstalteten die Landtagsabgeordneten am Mittwoch einen Umwelt-Empfang in Hitzacker und wurden von Michael Schemionek vom Grünen Kreisverband Lüchow-Dannenberg und Eike Weiss für den Grünen Ortsverband Elbtalaue begrüßt. Über 60 Gäste nutzten die Gelegenheit, um mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Die Abgeordneten hatten sich zuvor bei einem Waldgang durch die Göhrde mit Forstamtsleiter Uwe Barge zum Thema Waldbrand ausgetauscht. „Die Situation des Waldes ist ein Alarmsignal. Hier sind die Folgen des Klimawandels schon unmittelbar sichtbar. Die anhaltende Trockenheit schädigt sogar Buchen und Eichen.“ Aus dem Landtag berichteten die Grünen, dass das Klimaschutzgesetz für Niedersachsen weiter von der Landesregierung blockiert wird.

Nachfragen aus dem Publikum kamen u.a. zu den Themen Verkehrswende und Mobilität im Ländlichen Raum. Eike Weiss ergänzte den aktuellen Stand zur Beschleunigung der Bahnstrecke zwischen Dannenberg und Lüneburg: „Im Moment stockt die Beschleunigung, denn der Untergrund der Gleise soll untersucht werden. Es muss aber zügig vorangehen.“ Auch Konzepte für die Schaffung von Mietwohnungen und bezahlbarem Wohnraum für Familien und Fachkräfte wurden diskutiert.

Miriam Staudte freute sich über die große Resonanz: „Der Abendempfang im Archäologischen Zentrum war ein echtes Highlight und wir konnten intensiv diskutieren. Die Kulisse ist einzigartig, das hat sofort für tolle Stimmung gesorgt.“

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