Grüner Stand bei der 1.Mai-Feier in Lüchow
Grüner Stand bei Mai-Feier in Lüchow - mit Martina Lammers und Uwe Dietrich
"Verlogen und unfähig!" Grüne kritisieren die Äußerungen von Umweltminister Sander beim Matjesessen der CDU in Lüchow als haltlos und unverschämt. Niedersachsens Umweltminister Sander hatte bei einem Matjesessen der CDU in Lüchow den Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König als "verlogen und unfähig" beschimpft.
Nur weil Wolfram König nicht die Linie des NMU und des BMU verfolgt, sondern seine Arbeit sachlich ernst nimmt und hier bei der Aufklärung der Sachlage sowohl in der Asse als auch in Gorleben einen transparenten Weg geht. von Martina Lammers
PUA-Gorlebenstammtisch
Es war wieder ein informativer Austausch beim PUA-Gorlebenstammtisch mit Sylvia Kotting- Uhl in den Trebeler Bauernstuben.
Sylvia berichtete über die Befragung des Zeugen Leisler Kiep und stellte fest, dass dieser sich wirklich nicht erinnern konnte. Er wurde aber vom Untersuchungsausschuss aufgefordert, seine Tagebuchaufzeichnungen, die auch zu dem Thema "Standortauswahl Gorleben" Informationen beinhalten, dem Ausschuss vorzulegen. Kiep stimmte dem ausdrücklich zu,
Weiter wurde noch über das Verfahren zur Endlagersuche und die Initiativen der Bundestagsfraktion zu den Castortransporten trotz erhöhter Strahlenwerte informiert.
Der Stammtisch ist regelmäßig gut besucht und hat sich als feste monatliche Einrichtung etabliert und ist ein Austausch, an dem Vertreter auch der BI und anderer Gruppe teilnehmen..
GRÜNE JUGEND blockiert Zwischenlager in Gorleben
Zur Aktion der GRÜNEN JUGEND im Rahmen der Kampagne Gorleben 365 erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
"Am Sonntag, dem 16. Oktober, wird die GRÜNE JUGEND im Rahmen der Kampagne Gorleben 365 einen Tag lang die Schichtwechsel des Zwischenlagers Gorleben blockieren. Mit dieser Aktion machen wir klar: Auch nach dem halbherzigen Atomausstieg der Bundesregierung lassen wir es uns nicht nehmen, weiter mit zivilem Ungehorsam gegen Atomkraft auf die Straße zu gehen. Atomkraft ist eine Risikotechnologie von gestern, die nicht weiter genutzt werden sollte! Denn Atomkraft ist nicht nur wirtschaftlich unrentabel, sie verhindert auch den Umstieg auf erneuerbare Energien und hinterlässt den kommenden Generationen strahlende Müllberge. Atomkraft? Nein danke!"
Martina Lammers, Vorstandssprecherin des Kreisverbands Lüchow-Dannenberg, erklärt:
"Als Grüne setzen wir uns jeden Tag erneut dafür ein, dass Gorleben nicht zum Endlager ausgebaut wird, denn wir wissen seit Jahren, dass es geologisch völlig ungeeignet und politisch verbrannt ist. Wir fordern ein neues, offenes, transparentes Endlagersuchverfahren, die Bundesregierung muss endlich aufhören, in Gorleben Fakten zu schaffen! Mit der Aktion am 16. Oktober machen wir klar: Der Atomausstieg ist noch lange nicht vollbracht, wir werden so lange weiter für ein atomfreies Wendland streiten, bis wir unser Ziel erreicht haben. Wir mobilisieren damit zugleich für die Proteste gegen den im November anstehenden Castor-Transport, bei dem wir mit tausenden Menschen gegen diese menschenfeindliche Technologie auf die Straßen und Schienen gehen werden. Jetzt erst recht wi(e)dersetzen"
Stresstest für die Grünen? Geplanter Atomkonsens: Gorleben-Widerstand warnt
Sowohl Bundesregierung als auch Opposition stehen wegen des sich derzeit abzeichnenden Atomkonsenses in der Kritik der Gorleben-Gegner: »Die Lügengeschichte, Gorleben sei eignungshöffig. wird fortgesponnen, solange Gorleben im Pool bleibt», kritisiert die hiesige Bürgerinitiative Umweltschutz (BI).
(...) Es würde die Glaubwürdigkeit der Grünen »extrem beschädigen», wenn sie all dies mittragen sollten. Mithin: Den Grünen droht elf Jahre nach dem rot-grünen Atomkonsens ein weiterer Stresstest wegen Gorleben. (...) Die Grünen-Kreisvorsitzende Martina Lammers will in Gesprächen mit dem Grünen-Bundesvorstand die Position aus dem Wendland klar machen, weiß aber auch: »Die Südländer sehen das anders.» Lammers plädiert für einen schnelleren Ausstieg und eine Endlager-Suche ohne Gorleben. Am 21. Juni wollen die hiesigen Grünen in Gedelitz zudem mit Widerstandsgruppen, Kirche, Gewerkschaft und Politik darüber diskutieren, wie ein akzeptabler Atomkonsens aus Lüchow-Dannenberger Sicht aussehen könnte.
Auf nach Gorleben zur Demo gegen den Castor am 6. November!





Mit 40 Vertreterinnen und Vertreter der Kreisverbände Lüneburg, Lüchow – Dannenberg, Harburg , Stade, Osterholz, Cuxhaven, Rothenburg, Soltau-Fallingbostel, Celle und Verden war die Konferenz im „Freiraum“ in Lüneburg in ihre erste Sitzung gestartet. Mit Sven –Christian Kindler, aus der Bundestagsfraktion und Miriam Staudte und Elke Twesten aus der Landtagsfraktion sowie Matthias Wiebe aus dem Landesvorstand waren auch politische RepräsentantInnen der Region vertreten. Themen waren die organisatorische und politische Ausrichtung, die Bündelung der Kräfte der Region bei den Parteitagen, die bessere Vernetzung. Immer wieder wurde in der Vergangenheit überlegt, wie diese Region, die einen hohen Stimmenanteil bei den Wahlen erreicht, sich auch stärker mit ihren Themen einbringen kann. Die Anzahl der Delegierten ist mit 41 Stimmen beachtlich. Deshalb haben Martina Lammers, grüne Kreisvorsitzende aus Lüchow-Dannenberg und Joachim Bartels, Kreisgeschäftsführer aus Harburg die Initiative zu dieser Konferenz ergriffen und bekamen viel Zustimmung.



